Vollstreckungsbeamt*in

Stellenausschreibung

Im Amt für Finanzwirtschaft der Landeshauptstadt Kiel, Abt. Stadtkasse, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Planstelle als

 

Vollstreckungsbeamt*in

 

zu besetzen.

 

Die Planstelle ist nach der Entgeltgruppe 9a TVöD bzw. Besoldungsgruppe A 8 SHBesG ausgewiesen und teilbar.

 

 

Aufgabenbeschreibung

 

  • Einziehung von Geldbeträgen bzw. von Sachgegenständen, d.h. Aufsuchen der*des Zahlungspflichtigen, Entgegennahme geschuldeter Geldbeträge anderenfalls Vollstreckung in das bewegliche Vermögen, Fertigung von Pfändungsniederschriften, Ablieferung der Pfandstücke an die Vollstreckungsbehörde
  • Bescheinigung der sachlichen Unpfändbarkeit bei erfolglosen Vollstreckungsversuchen durch Fertigung eines Unpfändbarkeitsprotokolls, Ermittlung der wirtschaftlichen Verhältnisse von Zahlungspflichtigen
  • Unterbreitung von Vorschlägen weiterer Vollstreckungsmaßnahmen (Erzwingungshaft, Abnahme der Vermögensauskunft), Wohnungsdurchsuchungen aufgrund richterlicher Anordnungen, Durchführung von Arresten
  • Sortierung der täglich eingehenden Vollstreckungsaufträge nach Zuständigkeit (Stadtteil bzw. Straßen)
  • Rückgabe der erledigten Vollstreckungsaufträge an die Vollstreckungsbehörde
  • Abrechnung und Ablieferung der eingezogenen Geldbeträge
  • Gespräche mit Bürger*innen und Mitarbeiter*innen der Verwaltung
  • Ermittlung von Anschriften sowie von Ansatzmöglichkeiten für Vollstreckungshandlungen

 

Erforderlich sind:

 

  • die Laufbahnprüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe eins, Fachrichtung Allgemeine Dienste oder
  • der Abschluss des Angestelltenlehrganges I oder
  • die abgeschlossene Ausbildung zur*zum Verwaltungsfachangestellten oder
  • die abgeschlossene Ausbildung als Justizfachangestellt*er oder Rechtsanwalts- und Notarfachangestellt*er oder Fachangestellt*er für Arbeitsmarktdienstleistungen oder Sozialversicherungsfachangestellt*er oder Steuerfachangestellt*er
  • jeweils mit einer befriedigenden Abschlussnote
  • eine mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung auf Grundlage der geforderten Vor- und Ausbildung
  • EDV-Kenntnisse in der Anwendung der Standardsoftware (Word, Excel, Outlook)
  • die Fähigkeit, den Belangen der einzelnen Bürger*innen verständnisvoll entgegen zu kommen und fachkundig damit umzugehen, ohne dabei den Blick für das Allgemeinwohl zu verlieren
  • eine ausgeprägte Konflikt- und Kritikfähigkeit
  • die Fähigkeit, die übertragenen Aufgaben eigenverantwortlich zu erledigen

 

Zugelassen werden auch Bewerbungen mit o.g. Abschlüssen mit weniger als einer befriedigenden Abschlussnote, wenn eine erfolgreiche mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung auf Basis der geforderten Vor- und Ausbildung durch Zeugnisse oder dienstliche Beurteilungen mit der Note gut oder besser nachgewiesen werden.

 

Wir erwarten die Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen für Vollstreckungsbeamte.

 

Telefonische Auskünfte erteilen Sabine Fresnillo Rohde, Tel. 0431 901 4121 und Günther Klatt, Tel. 0431 901 4120.

 

Wir möchten die berufliche Förderung von Frauen im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes verwirklichen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Menschen mit Behinderungen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich gern gleich hier online bis 8. August 2021 mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. 

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Günther Klatt

Tel 0431 901 4120

Guenther.Klatt@kiel.de

Sabine Fresnillo Rohde

Tel 0431 901 4121

Sabine.FresnilloRohde@kiel.de