Erzieher*innen mit staatlicher Anerkennung in der Heimerziehung

Stellenausschreibung

Im Jugendamt der Landeshauptstadt Kiel, Abteilung Kinder- und Jugendhilfedienste, Stationäre Hilfen, sind regelmäßig Planstellen in der Heimerziehung in verschiedenen Jugendhäusern als 

 

Erzieher*innen mit staatlicher Anerkennung

 

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von bis zu 32,5 Wochenstunden zunächst befristet, zum Teil auch kurzfristig im Rahmen von z.B. Elternzeit oder Krankheitsvertretung, zu besetzen. 

 

Die Planstellen sind nach Entgeltgruppe S 8b TVöD ausgewiesen. Zusätzlich besteht in einem Jugendhaus Anspruch auf eine Heim- und Schichtzulage und, je nach Diensten, Anspruch auf verschiedene Zeitzuschläge.

 

Aufgabenbeschreibung 

 

Die Jugendhäuser sind Heimeinrichtungen nach § 34 Sozialgesetzbuch VIII und jeweils der Lebensmittelpunkt für 10 Jugendliche, die (vorübergehend) nicht in ihrem Elternhaus leben können oder als unbegleitete minderjährige Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Die Jugendlichen leben im Jugendhaus bis sie zu ihren Eltern zurückkehren können oder in der Lage sind, selbständig in einer eigenen Wohnung zu leben. Die Jugendlichen müssen mit Unterstützung der Fachkräfte höchst schwierige Lebenssituationen bewältigen, u.a. Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, Kriegs- und Fluchterlebnisse, Drogen- und/oder Alkoholsucht, Essstörungen und Selbstverletzungen. Der Schwerpunkt der Arbeit ist neben der Bewältigung der genannten Probleme die Entwicklung persönlicher, schulischer bzw. beruflicher sowie ggf. aufenthaltsrechtlicher Perspektiven und die Zusammenarbeit mit der Familie bzw. den Sorgeberechtigten der Jugendlichen. Die jungen Menschen werden bei der Verselbständigung in eine eigene Wohnung unterstützt. Daneben sind hauswirtschaftliche Tätigkeiten zur Unterstützung der Selbständigkeit der Jugendlichen und gruppen- und teambezogene Verwaltungs- und Berichtstätigkeiten auszuüben. Die Teams bestehen aus Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen und einer Hauswirtschaftskraft.

 

 

Erforderlich sind:

·          die abgeschlossene Ausbildung als staatlich anerkannte*r Erzieher*in, vorzugsweise für Jugend- und Heimerziehung

·          Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen

·          Kenntnisse über kinder- und jugendspezifische Entwicklungen sowie Fragestellungen
und deren Transfer in den pädagogischen Alltag

·          Teamfähigkeit

·          Verantwortungsbereitschaft

·          Belastbarkeit in besonders hohem Maße

·          Bereitschaft zur Arbeit im Schichtdienst, in der Nacht und an Wochenenden

·          für Bewerber*innen, die nach 1970 geboren sind, ein Nachweis nach dem Masernschutzgesetz

 

Es sind auch Rufbereitschaften abzudecken. Die Jugendhäuser sind nicht barrierefrei.

 

Gerne wird eine Hospitation in einer Einrichtung ermöglicht.

 

Kontakt bei fachlichen Fragen: Kai Hagemann, Tel. 0431 901 4900 und Jochen Schepp, Tel. 0431 901 3620.

 

Kontakt bei Fragen zum Ausschreibungsverfahren: Lena Mehrens, Tel. 0431 901 2285.

 

Wir möchten die berufliche Förderung von Frauen im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes verwirklichen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich gern gleich hier online sowie unter Angabe der Referenznummer 03753ff. bis zum 31.12.2022 mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. 

 

Von Bewerbungen auf dem Postweg bitten wir abzusehen. Bewerbungsunterlagen, die auf dem Postweg bei uns eingehen, werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens aus Gründen des Verwaltungsaufwandes und der damit verbundenen Kosten nicht zurückgesandt. Ihre Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.

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Kai Hagemann

Tel 0431 901 4900

Jochen Schepp

Tel 0431 901 3620